Mitglieder

Berlin:

Carolin Eirich hat an der Humboldt-Universität zu Berlin und der University of Sydney Gender Studies, Kulturwissenschaft und Cultural Studies studiert. In ihrer Arbeit verbindet sie arts-based research practice mit feministischen Methodologien wie dem fictocritical writing sowie der Autoethnographie, um Emotionen und Affekte und damit einhergehende (Ent-)Subjektivierungspraktiken in Interspeziesrelationen zu erforschen. Sie bezieht sich dabei insbesondere auf die feministische Formulierung psychoanalytischer Subjekttheorien, kritische posthumanistische Theorien sowie zeitgenössische ästhetische Theorien.

Jenny Kasten hat ihren Bachelor und Master in Politikwissenschaften in Paris (Saint Denis Université – Paris 8) mit einem Schwerpunkt in Soziologie (Spezialisierung in „Vielfalt, Diskriminierung und Repräsentation“) absolviert.  Ihre Forschungsbereiche sind vor allem die Artikulation zwischen Speziesismus und anderen Herrschaftsformen, insbesondere Sexismus, Rassismus und Klassismus​, sowie eine Analyse der antispeziesistischen Bewegungen im europäischen Raum.

Helen Keller ist Diplom-Kulturwissenschaftlerin und hat einen Master in Gender Studies. Ihre Interessensschwerpunkte sind Männlichkeitsforschung, feministische Epistemologie, neuer Materialismus und Human-Animal-Studies.

Anett Laue, Dr., studierte Geschichte, Romanistik und Kunstgeschichte in Berlin und Grenoble. Sie hat über gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnisse in der DDR am Center for Metropolitan Studies an der Technischen Universität Berlin promoviert. Ihr Forschungsinteresse gilt v. a. der Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Umweltgeschichte sowie den historisch orientierten Human-Animal Studies.

Aiyana Rosen, M. A., studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Neuere u. Neueste Geschichte. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Politikwissenschaft, Philosophie und Human-Animal Studies, insb. in der qualitativen empirischen Erforschung von Mensch-Tier-Verhältnissen, in der Diskurs- und Machtanalytik und der politischen Philosophie. Derzeit arbeitet sie an ihrer Dissertation, einer genealogischen Betrachtung von Mensch-Tier-Verhältnissen in der Nutztierhaltung (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin). Sie ist Gründungsmitglied des Chimaira Arbeitskreises.

Sven Wirth, M. A., studierte Soziologie, Philosophie und Gender Studies in Hamburg und Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Kritik der gesellschaftlichen Mensch-Tier-Verhältnisse, feministische Wissenschaftskritik und poststrukturalistische politische Philosophie. Er ist seit 1995 in der Tierbefreiungsbewegung aktiv und Gründungsmitglied des Chimaira Arbeitskreises.

Freiburg:

Swetlana Hildebrandt ist Diplom-Politologin und Gründungsmitglied des Chimaira Arbeitskreises. Sie widmet sich in ihrer wissenschaftlichen Arbeit vornehmlich der Synthese der Gebiete Human-Animal Studies, Gender/Queer und Postcolonial Studies. Sie ist seit mehreren Jahren in verschiedenen sozialen Bewegungen aktiv und begleitet diese mit theoretischen Reflexionen.

Hamburg:

Markus Kurth, M. A., studierte Soziologie, Politikwissenschaften und Europäische Ethnologie in Berlin (Humboldt-Universität) und Hamburg. Er ist Gründungsmitglied des Chimaira Arbeitskreises. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Erforschung und Kritik der Gesellschaftlichen Mensch-Tier-Verhältnisse und streifen dabei u. a. die Actor-Network Theory, die politische Philosophie und die Umweltsoziologie.

Tübingen:

Leonie Bossert ist Diplom-Landschaftsökologin und studierte an den Universitäten Greifswald und Kopenhagen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Tierethik, Human-Animal Studies, Umweltethik und Ethik der Nachhaltigkeit. Derzeit promoviert sie am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften der Universität Tübingen zur Verknüpfung von Tierethik und Nachhaltigkeit.