Ringvorlesung: Gender Studies meets Human-Animal Studies in Berlin

Die interdisziplinäre und intersektionale Ringvorlesung Gender Studies meets Human-Animal Studies bringt zwei Forschungsfelder zusammen, die sich dadurch auszeichnen, dass sie gesellschaftspolitische Fragestellungen mit akademischer Forschung verbinden. An 13 Terminen werden Wissenschaftler*innen aus der Anthropologie, der Biologie, der Ethnologie, den Kultur-, Kunst-, Literatur-, Geschichts-, Rechts- und Sozialwissenschaften Fragen nach Geschlechterverhältnissen mit Mensch-Tier-Verhältnissen verknüpfen.

Anhand verschiedener disziplinärer Zugänge und methodischer Ansätze wird untersucht, wie sich innermenschliche Ungleichheitsverhältnisse und Herrschaftsverhältnisse in der Mensch-Tier-Beziehung wechselseitig legitimieren und ihren Ausdruck in materiell-diskursiven Ordnungen finden und welches Potential posthumanistischen Ansätzen innewohnt, die bestehenden Verhältnisse und Ordnungen zu verschieben. Neben diesem Zugang, der auf hierarchisch strukturierte Dualismen in der Theorietradition des globalen Nordens fokussiert, verbinden viele der Referierenden die beiden Kategorien Gender und Spezies auch anhand einer Erweiterung von Intersektionalitätskonzepten. Ein weiterer Teil der Vorträge verbindet Mensch-Tier-Verhältnisse und Queer Studies insofern, als dass Fragen nach Gender, Sexualität/sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität im Zentrum stehen.

Die Ringvorlesung findet im Sommersemester 2019 an der Humboldt-Universität zu Berlin statt.

Erste Sitzung 16.04.2019

Ort:Hörsaal 1072 Hauptgebäude Unter den Linden 6

Kooperationspartner*innen: ZtG/Institut für Kulturwissenschaft

Das Programm gibt es hier