Vortrag von Aiyana Rosen & Sven Wirth: „Tier_Ökonomien? Über die Rolle der Kategorie ‚Arbeit‘ in den Grenzziehungs­praxen des Mensch-Tier-Dualismus“, Uni Mainz

Der kommende Vortrag von Mitgliedern des Chimaira Arbeitskreises findet im Rahmen der Vortragsreihe Human-Animal Studies an der Universität Mainz statt.

Montag, 26.Mai 2014
18:00 Uhr

Referent_innen: Aiyana Rosen und Sven Wirth vom Chimaira – Arbeitskreis für Human-Animal-Studies
Vortrag:
„Tier_Ökonomien? Über die Rolle der Kategorie ‚Arbeit‘ in den Grenzziehungspraxen des Mensch-Tier-Dualismus“

Ausstellung: we, animals. Meinblau Projektraum, Berlin

Öffnungszeiten der Ausstellung:  8. – 16. März, Do – So 14:00 – 19:00 Uhr

Ort: MEINBLAU Projektraum, Christinenstraße 18/19, 10119 Berlin

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Die Ausstellung präsentiert künstlerische Videofilme aus dem Kontext des Sammelbandes „Tiere Bilder Ökonomien. Aktuelle Forschungsfragen der Human-Animal Studies“, erschienen im Dezember 2013 im transcript Verlag. In den Video-Arbeiten werden Verknüpfungen zwischen wissenschaftlichen und künstlerischen Ansätzen sichtbar.

ZettOlivaresNobuhira

Der Video-Essay „DINOSAUR GIF“ der Filmemacherin Anna Zett untersucht Zusammenhänge zwischen prähistorischen Bildern von Sauriern und denen kapitalistischer Mensch-Tier-Verhältnisse im Kino des Fortschritts.

Die Kunstaktivistin Lissette Olivares hält in ihrer kritischen Video-Dokumentation „Art Farm Revisited“ die Kamera auf „Nutz-Tiere“ des Kunstmarkts. Die Kamera von „Dog Cam Project“ des japanischen Künstlers Nobuhira Narumi führt ein Hund und wird zum Co-Autor der künstlerischen Arbeit.

we , animals ist eine Projektreihe zur aktuellen Debatte um Mensch-Tier-Verhältnisse, initiiert von Meinblau e.V. www.meinblau.de, in Kooperation mit Chimaira AK für Human-Animal Studies, gefördert durch das Kulturamt Pankow.

we, animals – Tiere Bilder Ökonomien, Video Screening und Buchpräsentation

Freitag, 7. März 2014, 18h 30

mit : Chimaira AK für Human-Animals Studies (Berlin)

und Videoarbeiten von:

Nobuhira Narumi (Tokyo/NY),
Lissette Olivares & Cheto Castellano (NY),
Anna Zett (Berlin)

Ort: MEINBLAU Projektraum, Christinenstraße 18/19, 10119 Berlin

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Die Ausstellung präsentiert künstlerische Videofilme aus dem Kontext des Sammelbandes „Tiere Bilder Ökonomien. Aktuelle Forschungsfragen der Human-Animal Studies“, erschienen im Dezember 2013 im transcript Verlag. Continue reading

Berliner Stammtisch des Chimaira AKs

Am Mittwoch ist wieder Stammtisch für alle HAS-Interessierten in Berlin. Treffpunkt ist die Trattoria Ponte Verde, Kirchhofstr. 41, 12055 Berlin-Neukölln, ab 19 Uhr.

Vortrag: Aiyana Rosen: „The German Animal Liberation Movement – Formation and Framing“, Karlsruhe

Auf der 3. Europäischen Konferenz für Critical Animal Studies in Karlsruhe wird Aiyana Rosen einen Vortrag mit dem Thema „The German Animal Liberation Movement – Formation and Framing, 1980–1995“ halten.

Samstag, 30.11.2013
11:15 – 12:15 Uhr

Referentin
Aiyana Rosen, M.A. von Chimaira – Arbeitskreis für Human-Animal-Studies
Vortrag
„The German Animal Liberation Movement – Formation and Framing, 1980–1995“
Inhalt
Despite its tremendous achievements, the animal liberation movement in Germany has been neglected by social movement scholars. Thus, this presentation investigates the gradual formation of the animal liberation movement in (West) Germany in the 1980s and 1990s, using the framing approach of social movement theory. The analysis is based on (1) qualitative interviews conducted with co-founders of the animal liberation movement and protagonists of its immediate predecessors, (2) movement publications, and (3) newspaper and magazine articles on the movement. The dominant frames identified ranged from antivivisectionism as a dominant frame in the early 1980s to veganism in the 1990s. The changes that occurred in the framing of the movement’s protest reflect its shift from the perspective of animal welfare to one of animal rights or animal liberation.  The movement’s framing therefore interacted with the emergence of the new movement.

Weitere Information zur Konferenz und zum Programm finden Sie hier.

Vortrag: Stephan Zandt: „Hunde, Gänse, Philosophen. Zur Politik der Wachtiere“, Frankfurt/Main

Im Rahmen der Konferenz „Politische Tiere – Zoologische Imagination des Kollektiven an der Universität Frankfurt hält das Chimaira-Mitglied Stephan Zandt einen Vortrag zum Thema „Hunde, Gänse, Philosophen. Zur Politik der Wachtiere“.

Donnerstag, 28.11.2013
14:45 – 15:30 Uhr

Referent
Stephan Zandt, M.A. von Chimaira – Arbeitskreis für Human-Animal-Studies
Vortrag
„Hunde, Gänse, Philosophen. Zur Politik der Wachtiere“

Weitere Informationen zur Konferenz und zu den einzelnen Vorträgen finden Sie hier.

Vortrag: Anne Hölck: „‚Lebende Bilder‘ und ‚täglich wilde Szenen‘. Eine Recherche zum Tierbild in der Gestaltung von Zoogehegen“ Berlin

Anne Hölck vom Chimaira AK hält einen Vortrag im Rahmen der Ausstellung HUMANIMAL – Mythos und Realität statt.

Freitag, 10.01.2013
18:00 Uhr

Referentin
Anne Hölck, M.A. von Chimaira – Arbeitskreis für Human-Animal-Studies
Vortrag
„Lebende Bilder“ und „täglich wilde Szenen“.
Eine Recherche zum Tierbild in der Gestaltung von Zoogehegen

Inhalt
Warum Tiere ansehen? Fragt John Berger 1980 und stellt in Bezug auf den Zoo mittels der Bildkritik fest: Tiere sind aus den konkreten Räumen der Menschen verschwunden, sie dienen vielmehr den imaginären Beziehungen. Angesichts zeitgenössischer Zooarchitektur und im Kontext der Human-Animal Studies wirft diese Frage heute veränderte Perspektiven auf gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnisse auf.

Nähere Informationen zur Ausstellung im Allgemeinen und zu den einzelnen Vorträgen finden Sie hier)

Vortrag im Rahmen der Humanimal Ausstellung

Der Vortrag von Sven Wirth findet im Rahmen der Ausstellung HUMANIMAL – Mythos und Realität statt.

Freitag, 22.11.2013
18:00 Uhr

Referent
Sven Wirth von Chimaira – Arbeitskreis für Human-Animal-Studies
Vortrag
Zur Dekonstruktion der Mensch/Tier-Grenze.
Perspektiven und Ansätze aus den Human-Animal Studies

Inhalt
Die Frage, was eigentlich „Tiere“ von Menschen unterscheidet, hat nicht nur bedeutende Auswirkungen auf den Umgang mit nichtmenschlichen Individuen. In der dominanten westlichen Geschichte gibt es kaum gravierendere Stützpfeiler der philosophischen Tradition als die Grenze zwischen Menschen und nichtmenschlichen Tieren. Aber diese ist keine natürliche Grenze, sie ist nicht „einfach da“, sondern sie wird, in machtvollen Praxen, immer wieder neu hergestellt. Nichtmenschliche Tiere sind der zentrale Abgrenzungspunkt um zu konstruieren, was „der Mensch“ ist. In diesem Dualismus liegt eine wesentliche Grundlage des menschlichen Selbstverständnisses, aber auch „unseres“ Vormachtanspruches; was die Vehemenz des Widerstands erklärt, der bei Einsprüchen gegen hegemoniale Grenzziehungspraxen zu vernehmen ist.

Offenes Treffen des Chimaira AK in Berlin

Am Mittwoch, den 03. September 2014, um 19 Uhr lädt der Chimaira Arbeitskreis zu einem Offenen Treffen in Berlin ein, zu dem alle an den Human-Animal Studies bzw. an der Erforschung Gesellschaftlicher Mensch-Tier-Verhältnisse Interessierten herzlich eingeladen sind.

Das Offene Treffen soll vor allem Promovierenden und weiteren Wissenschaftler_innen sowie Studierenden eine Möglichkeit der Vernetzung bieten. Auch soll es einen Raum für Diskussionen und den Austausch über zukünftige Projekte, aktuelle Forschung und die Möglichkeiten eines HAS-Studiums bzw. einer HAS-Forschung bereitstellen. Des Weiteren soll den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben werden,  mehr über die Arbeit des Chimaira AK sowie über Möglichkeiten der Beteiligung zu erfahren.

Das Treffen findet im Viasko, am Erkelenzdamm 49, in 10999 Berlin-Kreuzberg statt.

Blockseminar „Philosophie im Kontext der Human-Animal Studies“, Berlin

  • Dozent_innen: PD Dr. Phil. Reinhard Margreiter in Zusammenarbeit mit mehreren Vertreter_innen des Chimaira Arbeitskreises
  • Termin: 23./24. und 26./27. September 2013, 10.00 – 17.00 Uhr
  • Ort: UL 6, 3103
  • b, c, d, LA/S1, LA/S2

Kommentar: Indem wir uns mit einigen Richtungen und Vertretern der Human-Animal Studies (HAS) näher auseinandersetzen, erörtern wir die Frage, wie aus philosophischer Sicht das Konzept der HAS zu bewerten ist und wie sich Philosophie – sowohl als mitarbeitende Disziplin wie als skeptische Instanz – darin einbringen kann. Bei den HAS handelt es sich um ein junges und interdisziplinäres Forschungsfeld, das unter möglichst vielen Perspektiven
eine neue, angemessene Sicht auf die zahlreichen und komplexen Mensch-Tier-Verhältnisse entwickeln will. Es ist ein beschreibendes, aber auch ein handlungsnormativ und zudem ideologisch motiviertes Unternehmen. Philosophisch können wir uns ihm, einer Einteilung Oswald Schwemmers folgend, auf dreierlei Weisen nähern, je nachdem, ob wir Philosophie
als einen Superdiskurs, Subdiskurs oder (vermittelnden) Interdiskurs verstehen.

Literatur:

  • M. Wild: Tierphilosophie zur Einführung. Hamburg 2008
  • C. Otterstedt & M. Rosenberger (Hg): Gefährten, Konkurrenten, Verwandte. Die Mensch-Tier-Beziehung im wissenschaftlichen Diskurs. Göttingen 2009
  • Chimaira AK (Hg.): Human-Animal Studies. Über die gesellschaftliche Natur von Mensch-Tier-Verhältnissen. Bielefeld 2011

Eine Literaturliste wird nach Anmeldung zugesandt.
Anfragen und Anmeldungen (ab 1. Mai 2013) per E-Mail an: reinhard-margreiter(at)gmx.at.