Author Archives: A. L.

Buchvorstellung „Das Handeln der Tiere“ am 7. Januar 2017 in Bochum

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Am Mittwoch, den 7. Januar 2017,  halten die Autor_innen Katharina Dornenzweig und Markus Kurth in Bochum einen Vortrag zu Ihren Artikeln zum Thema „Zur medialen Wahrnehmung von Widerstand durch nichtmenschliche Tiere bei Schlachthofausbrüchen und in Sprachexperimenten mit Menschenaffen“.

Hier geht’s zum Abstract.

Wann und wo? 

am Samstag, den 7. Januar 2017, um 14:00 Uhr in Bochum
(Soziales Zentrum, Josephstr. 2, 44791 Bochum)

Der Eintritt ist frei!

Neues Interview erschienen

Nachdem wir uns schon mehrfach zum Fall „Christiane Schulte“ äußerten, haben wir der Zeitschrift sub/urban ein ausführliches Interview gegeben:

Human-Animal Studies zwischen wissenschaftlicher Distanz und politischem Engagement. Ein Gespräch über Wissenschaft, Politik und Gesellschaft mit dem Chimaira-Arbeitskreis.

Das vollständige Interview finden Sie hier.

 

Vortrag von Anett Laue: „Unsere Heimat – Unsere Tiere. Zur Wirkung der SED-Ideologie auf gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnisse in der DDR“, Berlin

Im Rahmen der Ausstellung „Unsere Tiere“ im Tieranatomischen Theater der Humboldt-Universität zu Berlin findet folgender Vortrag statt:

Donnerstag, 5. Juni 2014
19:00 Uhr
Referentin: Anett Laue
„Unsere Tiere – Unsere Heimat. Zur Wirkung der SED-Ideologie auf gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnisse in der DDR“

Vortrag von Aiyana Rosen & Sven Wirth: „Tier_Ökonomien? Über die Rolle der Kategorie ‚Arbeit‘ in den Grenzziehungs­praxen des Mensch-Tier-Dualismus“, Uni Mainz

Der kommende Vortrag von Mitgliedern des Chimaira Arbeitskreises findet im Rahmen der Vortragsreihe Human-Animal Studies an der Universität Mainz statt.

Montag, 26.Mai 2014
18:00 Uhr

Referent_innen: Aiyana Rosen und Sven Wirth vom Chimaira – Arbeitskreis für Human-Animal-Studies
Vortrag:
„Tier_Ökonomien? Über die Rolle der Kategorie ‚Arbeit‘ in den Grenzziehungspraxen des Mensch-Tier-Dualismus“

Berliner Stammtisch des Chimaira AKs

Am Mittwoch ist wieder Stammtisch für alle HAS-Interessierten in Berlin. Treffpunkt ist die Trattoria Ponte Verde, Kirchhofstr. 41, 12055 Berlin-Neukölln, ab 19 Uhr.

Vortrag: Aiyana Rosen: „The German Animal Liberation Movement – Formation and Framing“, Karlsruhe

Auf der 3. Europäischen Konferenz für Critical Animal Studies in Karlsruhe wird Aiyana Rosen einen Vortrag mit dem Thema „The German Animal Liberation Movement – Formation and Framing, 1980–1995“ halten.

Samstag, 30.11.2013
11:15 – 12:15 Uhr

Referentin
Aiyana Rosen, M.A. von Chimaira – Arbeitskreis für Human-Animal-Studies
Vortrag
„The German Animal Liberation Movement – Formation and Framing, 1980–1995“
Inhalt
Despite its tremendous achievements, the animal liberation movement in Germany has been neglected by social movement scholars. Thus, this presentation investigates the gradual formation of the animal liberation movement in (West) Germany in the 1980s and 1990s, using the framing approach of social movement theory. The analysis is based on (1) qualitative interviews conducted with co-founders of the animal liberation movement and protagonists of its immediate predecessors, (2) movement publications, and (3) newspaper and magazine articles on the movement. The dominant frames identified ranged from antivivisectionism as a dominant frame in the early 1980s to veganism in the 1990s. The changes that occurred in the framing of the movement’s protest reflect its shift from the perspective of animal welfare to one of animal rights or animal liberation.  The movement’s framing therefore interacted with the emergence of the new movement.

Weitere Information zur Konferenz und zum Programm finden Sie hier.

Vortrag: Stephan Zandt: „Hunde, Gänse, Philosophen. Zur Politik der Wachtiere“, Frankfurt/Main

Im Rahmen der Konferenz „Politische Tiere – Zoologische Imagination des Kollektiven an der Universität Frankfurt hält das Chimaira-Mitglied Stephan Zandt einen Vortrag zum Thema „Hunde, Gänse, Philosophen. Zur Politik der Wachtiere“.

Donnerstag, 28.11.2013
14:45 – 15:30 Uhr

Referent
Stephan Zandt, M.A. von Chimaira – Arbeitskreis für Human-Animal-Studies
Vortrag
„Hunde, Gänse, Philosophen. Zur Politik der Wachtiere“

Weitere Informationen zur Konferenz und zu den einzelnen Vorträgen finden Sie hier.

Vortrag: Anne Hölck: „‚Lebende Bilder‘ und ‚täglich wilde Szenen‘. Eine Recherche zum Tierbild in der Gestaltung von Zoogehegen“ Berlin

Anne Hölck vom Chimaira AK hält einen Vortrag im Rahmen der Ausstellung HUMANIMAL – Mythos und Realität statt.

Freitag, 10.01.2013
18:00 Uhr

Referentin
Anne Hölck, M.A. von Chimaira – Arbeitskreis für Human-Animal-Studies
Vortrag
„Lebende Bilder“ und „täglich wilde Szenen“.
Eine Recherche zum Tierbild in der Gestaltung von Zoogehegen

Inhalt
Warum Tiere ansehen? Fragt John Berger 1980 und stellt in Bezug auf den Zoo mittels der Bildkritik fest: Tiere sind aus den konkreten Räumen der Menschen verschwunden, sie dienen vielmehr den imaginären Beziehungen. Angesichts zeitgenössischer Zooarchitektur und im Kontext der Human-Animal Studies wirft diese Frage heute veränderte Perspektiven auf gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnisse auf.

Nähere Informationen zur Ausstellung im Allgemeinen und zu den einzelnen Vorträgen finden Sie hier)

Vortrag im Rahmen der Humanimal Ausstellung

Der Vortrag von Sven Wirth findet im Rahmen der Ausstellung HUMANIMAL – Mythos und Realität statt.

Freitag, 22.11.2013
18:00 Uhr

Referent
Sven Wirth von Chimaira – Arbeitskreis für Human-Animal-Studies
Vortrag
Zur Dekonstruktion der Mensch/Tier-Grenze.
Perspektiven und Ansätze aus den Human-Animal Studies

Inhalt
Die Frage, was eigentlich „Tiere“ von Menschen unterscheidet, hat nicht nur bedeutende Auswirkungen auf den Umgang mit nichtmenschlichen Individuen. In der dominanten westlichen Geschichte gibt es kaum gravierendere Stützpfeiler der philosophischen Tradition als die Grenze zwischen Menschen und nichtmenschlichen Tieren. Aber diese ist keine natürliche Grenze, sie ist nicht „einfach da“, sondern sie wird, in machtvollen Praxen, immer wieder neu hergestellt. Nichtmenschliche Tiere sind der zentrale Abgrenzungspunkt um zu konstruieren, was „der Mensch“ ist. In diesem Dualismus liegt eine wesentliche Grundlage des menschlichen Selbstverständnisses, aber auch „unseres“ Vormachtanspruches; was die Vehemenz des Widerstands erklärt, der bei Einsprüchen gegen hegemoniale Grenzziehungspraxen zu vernehmen ist.